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Adhäsionen sind Verwachsungen, die sich zwischen Organen oder Gewebeoberflächen bilden, die normalerweise nicht miteinander verbunden sind. Trotz weitreichender Vorsichtsmassnahmen bilden sich nach fast jedem chirurgischen Eingriff solche Gewebeverbindungen. Besonders häufig treten Adhäsionen nach Operationen in Bauch und Unterleib auf. Die Folgen können chronische Schmerzen, Darmverschluss oder nach gynäkologischen Operationen Unfruchtbarkeit sein. Bei wiederholten Operationen kann der Eingriff als Folge der vorgefundenen Adhäsionen komplizierter werden und länger dauern. Adhäsionen können nur durch einen erneuten chirurgischen Eingriff wieder gelöst werden. Aufgrund dieser Komplikation ist es ratsam, vorbeugende Massnahmen zur Vermeidung von Adhäsionen nach chirurgischen Eingriffen vorzunehmen. Ein mögliches Verfahren besteht darin, die betroffenen Gewebeschichten während der kritischen Wundheilungsphase durch eine physische Barriere (Adhäsionsbarriere) voneinander zu trennen. Idealerweise sollte hierfür ein biologisch resorbierbares Material verwendet werden, dass nicht durch einen weiteren Eingriff entfernt werden muss. Genzyme hat eine bioresorbierbare Membran entwickelt, die nachweislich Auftreten, Ausmass und Schweregrad der Adhäsionen im Bauchraum und im Becken reduziert. |
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